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Datenbankmodell f. CD-Datenbank
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Amateur


Verfasst am:
12. Mai 2010, 13:05
Rufname:
Wohnort: Graz

Datenbankmodell f. CD-Datenbank - Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo!
Ich bin neu hier im Forum. Ich habe es vor kurzem entdeckt und bin begeistert von den kompetenten Antworten, die hier geben werden, und vom konstruktiven Umgangston, der hier herrscht. Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit Office (immer noch Office 97!) und VBA, allerdings nur als Amateur.

Jetzt bin ich gerade dabei, eine Access-Datenbank für meine CDs (und andere Tonträger) (klassische Musik) zu entwerfen. Bitte, könntet ihr einmal einen Blick auf meinen Entwurf (in Word erstellt) werfen? Könnte das so funktionieren? (siehe Attachment)

Einige Erklärungen zu den Tabellen und Feldern:
Tabelle Werke:
WNr: z.B. 9 (bei Symphonie Nr. 9)
WMark: Zur Markierung von Werken, um sie dann gemeinsam (über VBA) zuweisen zu können.
PrimWV, PrimWV1, PrimWV2, PrimWVa: Diese Felder dienen zur Eingabe der Verzeichnisnummer (z.B. op. 81/13a -> op. | 81 | 13 | a). Ich habe diese Angabe so aufgeteilt, um die Zahlen richtig sortieren zu können. Bei vielen Komponisten gibt es aber noch ein 2. Verzeichnis. Also neben dem primären Verzeichnis noch ein sekundäres. Ich habe keinerlei Systematik gefunden, wann op. verwendet wird, und wann ein weiteres Verzeichnis, daher muß ich die Angaben wohl direkt in die Werke-Tabelle schreiben.

Tabelle Interpreten:
Instr: Flöte etc., aber auch Orchester, Ensemble, Chor oder Dirigent
Bei Ensembles denke ich, zuerst einen Datensatz mit dem Ensemble-Namen einzugeben, und darauffolgend weitere Datensätze für die einzelnen Mitglieder des Ensembles. Also z.B. 4 Datensätze für ein Trio. Eine fixe Zuordnung der Musiker an ein Ensemble halte ich für unmöglich, da die Mitglieder immer wieder wechseln.
InterMark: Zur Markierung, um sie gemeinsam zuweisen zu können.

Tabelle Gattungen:
Gattung: Klaviermusik, Kammermusik, etc.
GSortierNr: Zum Sortieren nach pers. Wunsch

Tabelle Tonträger:
Medium: LP, CD, etc.
TTNr: die Nummer, die ich außen auf die Cover kleben werde.
InBoxNr: Nummer der CD, wenn es mehrere Cds in einem Cover gibt.

Tabelle Werkgruppen:
Auf manchen CDs gibt es viele kurze Werke (z.B. "Ausgewählte Lieder"). Da möchte ich eine Ausgabe im Bericht (oder Formular) ermöglichen, bei der nur der Werkgruppentitel angezeigt wird, denn sonst überfüllen mir diese Werke die Ausgabe. Andererseits möchte trotzdem ganz normal nach diesen Werken suchen können, daher eine normale Eingabe in die Tabelle Werke.
WGrNr: Werkgruppen-Nummer: Jede Werkgruppe wird durch eine eindeutige Nummer zusammengehalten. Das wird durch den kombinierten Primärschlüssel garantiert. Bei einer neuen Werkgruppe muß mittels VBA (oder SQL) die nächste Werkgruppen-Nummer ermittelt werden.
WGrTitel: Boolean. Markiert einen Eintrag in der Tabelle Werke als Werkgruppentitel (z.B. "Ausgewählte Lieder"). Werden alle Werke ausgegeben, dann werden die Werkgruppentitel unterdrückt, werden nur die Werkgruppentitel ausgegeben, werden alle anderen Werke einer Werkgruppe unterdrückt.

Tabelle: Transkriptionen:
Zu jeder Transkiption wird die WID des Originalwerks gespeichert bzw. umgekehrt. Es müssen also immer 2 Datensätze gespeichert werden.
Original: Boolean. Markiert das Originalwerk.

Was haltet ihr von meinen Ideen:
- zur Speicherung der Verzeichnis-Angaben in insgesamt 8 Feldern
- zu meine Behandlung von Ensembles
- zu meinen Werkgruppen
- zu den Transkriptionen (wobei es eigentlich nur sehr wenige Transkriptionen geben wird)

Was meint ihr: Habe ich da zu kompliziert gedacht) Ich denke nur, wie umfangreich dann die Eingaben sein werden!



Beziehungen03.gif
 Beschreibung:
Datenbank-Modell
 Dateigröße:  10.95 KB
 Angeschaut:  1661 mal

Beziehungen03.gif


stpimi
Moderator Access


Verfasst am:
12. Mai 2010, 13:22
Rufname:
Wohnort: Graz


AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Servus!

Grundsätzlich scheint das schon ganz brauchbar. Nur die Lösung der Ensembles ist meines Erachtens nicht in Ordnung. Wenn Du die Mitglieder eines Ensembles festhalten willst, dann brauchst Du dafür eine eigene Tabelle EnsembleMitglieder, die der Tabelle der Interpreten untergeordnet ist. Dort kann dann über DatumVon und DatumBis die zu einem bestimmten Zeitpunkt zugehörigen Mitglieder gefiltert werden.
Das Werk selbst wird ja vom Ensemble aufgeführt und nicht von einem einzelnen seiner Mitglieder. Und es gibt auch größere Ensembles als Trios (Wiener Philharmoniker z.b.) - da hättest Du ordentlich was zu erfassen und zwar zu jedem Werk.

_________________
Lg, Michael

Dein Feedback hilft auch anderen - vergiß es nicht!
dropdown_2404
Amateur


Verfasst am:
12. Mai 2010, 19:03
Rufname:
Wohnort: Graz

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo,

Vielen Dank, für deine rasche Antwort (hab' sie noch gerade gelesen, bevor der Server down war)!

Zu den Ensembles:
Ja, ich hatte auch diese Bedenken. Datenbanktechnisch ist meine Lösung sicher nicht ok. Aber ich möchte die Mitglieder eines Ensembles gleich speichern, wie die anderen Interpreten auch, denn ein Musiker spielt einmal als Solist, und dann wieder mit anderen Solisten in einer Gruppe, der man eben einen Namen gegeben hat. Ich möchte dann nämlich suchen können: "Welche Aufnahmen habe ich mit ... (z.B. Rostropowitsch)?". Einmal spielt er Solo (z.B. Cello-Suiten von Bach), einmal spielt er ein Cello-Konzert mit einem Orchester und einmal spielt er mit anderen Musikern im XY-Quartet.

Außerdem möchte ich eigentlich nur die Daten eingeben, die auf dem CD-Cover stehen. Und da steht nur, daß bei dieser konkreten Aufnahme eben diese Musiker gespielt haben. Aber ich weiß nicht, von wann bis wann diese Musiker in dieser Formation gespielt haben. Und das interessiert mich auch nicht so sehr.

Und somit würde ich auch die Mitglieder von sehr großen Ensembles (ganze Orchester) in meiner Datenbank nicht erfassen.

Ja, die Daten wären einerseits redundant. Aber andererseits doch auch wieder nicht, denn sie bedeuten: Bei dieser Aufnahme haben diese Musiker gespielt.

Vielleicht könnte ich da eine Lösung wie bei den Werkgruppen anstreben: In einer zusätzlichen Tabelle markieren: Was ist der Name eines Ensembles, und was sind die Mitglieder (bei dieser Aufnahmen). Ich werde mir das noch überlegen.

Aber durch das Beispiel Rostropowitsch fällt mir auf: Er war ja nicht nur ein weltberühmter Cellist, sondern er hat auch als Dirigent gewirkt. Da müßte ich die Instrumente in einer m:n-Verknüpfung einbinden. Denn genaugenommen ist es gar nicht so selten, daß ein Künstler auf mehreren Instrumenten spielt (Klavier-Cembalo, Violine-Barockgeige, viele Dirigenten etc.) Keine Ahnung, ob sich das dafürsteht, denn die Eingabe wird immer komplizierter mit so vielen Tabellen!

Ich werde also noch weiter an meinem Datenbankmodell feilen. Vielen Dank!
Karl-Heinz
derArb
getting better


Verfasst am:
14. Mai 2010, 22:54
Rufname: derArb
Wohnort: Berlin

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo,

Folge der Empfehlung von Moderator stipmi.
Eine Tabelle mehr und sauber in das DB Modell eingestrickt = die sauberste Methode.

MfG
derArb

_________________
MfG
derArb

Scio me nihil scire...Εν οίδα οτι ουδέν οίδα... Ich weiss, dass ich nichts weiss (Sokrates)
Ich bevorzuge Beiträge mit korrekter deutscher Grammatik.
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Amateur


Verfasst am:
15. Mai 2010, 02:39
Rufname:
Wohnort: Graz


AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo derArb!

Vielen Dank für dein Posting!
Ich bin wirklich froh, wenn Fachleute mir Tips geben, bevor ich mit der Erstellung der Datenbank beginne. Einige Dinge verstehe ich allerdings nicht. Könntest du mir dazu bitte noch Infos geben:
  1. Welche Möglichkeit wird es dann für mich geben, nach einem bestimmten Interpreten zu suchen, wenn dieser Interpret in 2 verschiedenen Tabellen bzw. 2 verschiedenen Feldern einer Abfrage gespeichert sein kann? Muß ich dann jedesmal 2 Suchen starten oder gibt es die Möglichkeit einer Kombisuche?

  2. Wie kann ich zu den Daten kommen, von wann bis wann ein Interpret in einem Ensemble mitgewirkt hat? Oder denkst du, daß ich da zuerst einmal mit Dummy-Einträgen arbeite?

  3. Warum findet ihr meine Idee, wie ich die Werkgruppen und ihre Titel speichern möchte, unproblematisch, während ihr bei den Ensembles Probleme erwartet. Meiner Ansicht nach ist das Prinzip da völlig gleich.

  4. Welche Probleme könnten sich ergeben, wenn ich wie geplant sowohl die Ensemblenamen als auch die dazugehörigen Interpreten in einem Feld speichere? Dabei wären die Ensemblenamen durch den Eintrag "Ensemble" im Feld "Instrument" gekennzeichnet, und die Ensemblemitglieder durch ein Nummernfeld in der Tabelle AufnInterpreten eindeutig zuzuordnen.
Vielen Dank für deine Infos!
Karl-Heinz
derArb
getting better


Verfasst am:
15. Mai 2010, 21:27
Rufname: derArb
Wohnort: Berlin

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo,
halt Dich doch einfach an die Regeln einer rel. Datenbank
und die Fragen erübrigen sich dann.
Daten, welche man in verschiedenen Tabellen doppelt führt, sind eine grosse Gefahrenquelle.

schau mal z.B. relationale Datenbanken

MfG
derArb

_________________
MfG
derArb

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astern
Datenmodell-Missionar


Verfasst am:
15. Mai 2010, 23:03
Rufname: Andreas
Wohnort: Rastede

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo!
Meiner Meinung nach brauchst Du noch mehr m:n-Beziehungen:

Zu EINER Gattung gehören MEHRERE Werke - ok - aber
kann nicht auch EIN Werk zu MEHREREN Gattungen gehören?

Zu EINER Werkgruppe gehören MEHRERE Werke - ok - aber
kann nicht auch EIN Werk zu MEHREREN Werkgruppen gehören?

Befinden sich die Werkgruppen nicht auch auf Tonträgern?

EIN Aufnahme ist auf EINEM Tonträger - ok - aber
können nicht auf EINEM Tonträger auch MEHRERE Aufnahmen sein?

EIN Instrument wird von MEHREREN Interpreten gespielt - ok - aber
kann nicht auch EIN Interpret MEHRERE Instrumente spielen?

Dabei ist in Deinem Datenmodell noch gar nicht enthalten,
welches Instrument der Interpret bei einer bestimmten Aufnahme gespielt hat
(Das wäre dann eine Dreifach-Beziehung!)

Ich kenne mich mit klassischer Musik überhaupt nicht aus - darum die vielleicht dumme Frage: Kann EIN Werk auch MEHRERE Komponisten haben?

Das mit dem Ensemble muss sowieso ganz anders gelöst werden.
Aber sag erst mal, was Du unter einem "Ensemble" verstehst! Sowas wie ein "Streichquartett" oder ein "Philharmonisches Orchester"? (wie gesagt, ich habe von klass. Musik keine Ahnung ...)
In dem Zusammenhang auch die Frage: Was ist eine Transkription??

MfG
A*

PS: Sieh Dir auch mal mein Tutorial an:
Datenmodell entwickeln: Welche Tabellen und Beziehungen?

_________________
1. Access-Gebot: Du sollst lange und gründlich über Dein Datenmodell nachdenken!
2. Access-Gebot: Du sollst keine Formulare erstellen ohne gutes Datenmodell!
dropdown_2404
Amateur


Verfasst am:
16. Mai 2010, 12:49
Rufname:
Wohnort: Graz

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo astern!
Herzlichen Dank für deine konkreten Fragen! Das sind wertvolle Denkanstöße und das hilft mir wirklich weiter!

3 Tabellenbeziehungen sind klar:
Gattungen: Da liegt es in meinem Ermessen, wie ich die Werke zuordne, und ich möchte jedes Werk nur einer Gattung zuordnen.
Komponisten: Jedes Werk hat nur 1 Komponisten.
Aufnahmen: Da habe ich die Tabelle unklar benannt. Sie müßte "TonträgerWerke" heißen, denn das ist die Zwischentabelle der m:n-Beziehung der Tabellen "Tonträger" und "Werke".

Instrumente: Da hast du Recht. (Danke!)
Ein Interpret kann mehrere Instrumente spielen und natürlich möchte ich wissen, welches Instrument er bei einer bestimmten Aufnahme spielt. Also muß ich die Interpreten wohl über eine Zwischentabelle einbinden, die die Fremdschlüssel InterID, InstrID, AufnInterID enthält. Ich habe nur Sorge, wie ich das in den Eingabe-Formularen realisieren kann (aber das kommt später ...)

Werkgruppen: Darunter verstehe ich eine Gruppe von Werken, die ich in gleicher Weise als Gruppe mit dem Werkgruppentitel, wie auch als einzelne Werke ansprechen möchte (ausgeben, filtern). Könntest du mir bitte zeigen, wie ich das realisieren könnte?

Mein Ansatz wäre folgender:
Eigentlich müßte es eine m:n-Beziehung mit 3 Tabellen sein: Werke-Verknüpfungstabelle-Werkgruppen. Die Verknüpfungstabelle enthält nur die beiden Fremdschlüssel, die gemeinsam den Primärschlüssel bilden, die Tabelle Werkgruppen enthält außer dem Primärschlüssel nur das Feld Werkgruppentitel.
Jetzt möchte ich aber den Werkgruppentitel in der gleichen Weise speichern, wie die Werknamen, um bei der Ausgabe entscheiden zu können, ob ich die Werknamen oder die Werkgruppentitel sehen möchte (oder beides!). Ebenso möchte ich in einem Filter beide als Ergebnis erhalten können.
Daher speichere ich den Werkgruppentitel wie ein Werk in der Tabelle Werke. Da stehen dann also ein Datensatz "Ausgewählte Lieder" und weitere Datensätze mit Liednamen. Das finde ich nicht weiter schlimm, denn "Ausgewählte Lieder" ist ja auch ein Werk, nur daß ich außerdem noch weiß, welche Lieder ausgewählt wurden. (Das ist so wie bei einer Symphonie, die ja auch aus mehreren Sätzen besteht.)
Um zu wissen, welcher Datensatz einer Werkgruppe der Werkgruppentitel ist, füge ich in die Verknüpfungstabelle noch das Ja-Nein-Feld "Werkgruppentitel" ein.
In der Tabelle Werkgruppen kann jetzt das Feld Werkgruppentitel entfallen, und damit ist die ganze Tabelle hinfällig, da ja nur mehr das Primärschlüsselfeld übrig bleibt. Ich muß nur mittels VBA die Autowert-Funktion des Primärschlüssels nachbilden, also dafür sorgen, daß im Fremdschlüssel-Feld WGrNr bei jeder Werkgruppe der nächste Wert verwendet wird.
Und das ist genau die Konstruktion in meinem Datenbankmodell, nur daß ich verwirrenderweise die eigentliche Verknüpfungstabelle mit "Werkgruppen" bezeichnet habe.
Was meinst du? Könnte das so funktionieren?

Ensembles: Darunter verstehe ich eine Gruppe von Interpreten (Anzahl > 1), welche einen eigenen Namen hat. Z.B. Amadeus-Quartett, oder auch Wiener Philharmoniker. Beim Amadeus-Quartett stehen die 4 Interpreten auf der CD, bei den Wiener Philharmonikern wohl kaum. Das besondere ist: Die 4 Interpreten des Amadeus-Quartetts können auch alleine als Solisten auftreten. Oder ein anderer Solist spielt als Partner mit dem Amadeus-Quartett. Solisten und Ensembles müssen also völlig gleichwertige Einträge in der Datenbank sein.
Das wäre meiner Ansicht nach genau die gleiche Konstellation wie bei den Werkgruppen.
Was meinst du dazu?

Ganz herzlichen Dank, daß du dich da so detailiiert in mein Datenbankmodell eingräbst!
Karl-Heinz
Nachtrag: dropdown_2404 am 16. Mai 2010 um 14:56 hat folgendes geschrieben:
Hallo astern!
Jetzt habe ich die Frage nach den Transkriptionen ganz übersehen: Das sind eigenständige Werke (mit eigenen Verzeichnisnummern etc), die als Basis ein anderes Werk haben. Man könnte (in etwa) auch Bearbeitungen dazu sagen. Z.B. hat F. Liszt ganz tolle Klavierstücke nach Liedern von F. Schubert geschrieben.
Für mich sind die Transkriptionen aber nicht mehr wichtig. Das Datenbankmodell wird ja auch so schon so umfangreich, daß ich leicht darauf verzichten kann. Ich kann ja eine Bemerkung zu den betroffenen Werken schreiben.
mfg
Karl-Heinz
astern
Datenmodell-Missionar


Verfasst am:
17. Mai 2010, 13:01
Rufname: Andreas
Wohnort: Rastede

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo!
Ich glaube, ich habe Deine Erläuterungen zu den Werkgruppen nicht 100%ig verstanden. Ich erläutere Dir mal meine Herangehensweise - dabei kommt am Ende fast dasselbe heraus, wie bei Dir:

Einerseits ist eine Werkgruppe auch ein Werk, wird also in der Tabelle tblWerk gespeichert.
Andererseits gehören aber
Zu EINER Werkgruppe MEHRERE Werke und
Zu EINEM Werk MEHRERE Werkgruppen.

Wenn wir in diesen beiden Sätzen "Werkgruppe" durch "Werk" ersetzen, dann haben wir eine m:n-Beziehung einer Tabelle zu sich selber, d.h. wir brauchen eine "Zwischentabelle"

tblWerk_Werk (werkwerk_id, werk_id_f1, werk_id_f2)

MfG
A*

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Amateur


Verfasst am:
18. Mai 2010, 01:56
Rufname:
Wohnort: Graz

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo!

Super! Vielen Dank!

Und deine Lösung ist so "einfach" und logisch. Aber ich habe nicht gewußt, daß man da einfach eine Tabelle durch eine andere ersetzen kann (ich sehe, da kann ich noch viel lernen!). Also das Konstrukt aus diesen 2 Tabellen funktioniert.

ABER ...
leider kann ich diese Tabellen nicht mit der übrigen Datenbank verknüpfen. Ich habe schon viel versucht, Sätze zu bauen, aber da braucht man anscheinend auch viel Erfahrung.

Ich habe diese 2 Tabellen probehalber mit der nächsten Tabelle ("Aufnahmen", das ist die Zwischentabelle zwischen Werke und Tonträger) verknüpft und Probedaten eingegeben, und da kommen falsche Ergebnisse (im Bild rot markiert): Das Lied L1a sollte nur in der Werkgruppe 1 (auf CD 1) und in der Werkgruppe 2 (CD 2) vorkommen.

Du hast ja früher schon geschrieben: "Befinden sich die Werkgruppen nicht auch auf Tonträgern?" Ja, daran muß es wohl liegen, aber wie kann ich das in der Datenbank umsetzen. Bitte, könntest du mir da weiter helfen!

Vielen Dank!
Karl-Heinz

Stelle ich noch die SQL der Abfrage rein:
Code:
SELECT A_Werke.Komponist, A_Werke.WTitel, A_Werk_Werk.werk_id_f2,
       A_Aufnahmen.TTID_F
FROM   (A_Werke
        INNER JOIN A_Aufnahmen
        ON A_Werke.WID = A_Aufnahmen.WID_F)
       LEFT JOIN (A_Werke AS A_Werke_1
                  RIGHT JOIN A_Werk_Werk
                  ON A_Werke_1.WID = A_Werk_Werk.werk_id_f2)
       ON A_Werke.WID = A_Werk_Werk.werk_id_f1;



Beziehungen-Probe-01.gif
 Beschreibung:
Verknüpfungsfenster und Ergebnis der Abfrage
 Dateigröße:  14.67 KB
 Angeschaut:  1511 mal

Beziehungen-Probe-01.gif


astern
Datenmodell-Missionar


Verfasst am:
18. Mai 2010, 23:07
Rufname: Andreas
Wohnort: Rastede

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hmm,
das kann ich anhand Deiner Infos nicht nachvollziehen. Am besten, Du lädst mal die ganze DB hoch, dann kann ich mir die Tabellen und die Daten ansehen und die Abfrage ausprobieren.

MfG
A*

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dropdown_2404
Amateur


Verfasst am:
19. Mai 2010, 00:49
Rufname:
Wohnort: Graz

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo!

Vielen Dank, daß du dir die Sache anschauen möchtest!

Ich habe jetzt inzwischen gefunden, daß ich nicht ganz die richtigen Daten eingeben hatte. Aber das ändert leider nichts an der Fehlfunktion.

Ich wollte es so:
Die Lieder L1a-d gehören zu den "Ausgewählten Liedern" und befinden sich auf der CD 1,
die Tänze T1-4 gehören zu den "Tänzen" und befinden sich auf der CD2. Zu diesen "Tänzen" gehört aber auch L1a (diese Werk gehört eben zu 2 Werkgruppen) und das befindet sich natürlich auch auf der CD2. Und zusätzlich gibt es noch die Werke W1 und W2, die keiner Werkgruppe angehören.

mfg
Karl-Heinz



Probe_CD.zip
 Beschreibung:
Probedatenbank zu CD (Office 97)

Download
 Dateiname:  Probe_CD.zip
 Dateigröße:  30.19 KB
 Heruntergeladen:  43 mal

derArb
getting better


Verfasst am:
21. Mai 2010, 22:29
Rufname: derArb
Wohnort: Berlin

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo,

und schon wieder hab ich alles versäumt, weil ich zu diesem thread nicht weiter informiert wurde. (Eigenartig)
Schön, dass astern den thread entdeckt hat. Da bist Du bestens und professionell bedient bezüglich deines DB-Modells.

Ich bekomme hoffentlich nun weitere automatische emails für diesen thread.
MfG
derArb

_________________
MfG
derArb

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Amateur


Verfasst am:
21. Mai 2010, 22:31
Rufname:
Wohnort: Graz

AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo!

Ich habe inzwischen viel nachgedacht und alles mögliche ausprobiert und dabei eine Lösung gefunden, die beinahe perfekt funktioniert (siehe Bild). Nur die Anzeige von Werken, die keiner Werkgruppe angehören gelingt mir noch nicht (auch wenn ich 2 Abfragen verwende).

Es handelt sich also um eine 3er-Beziehung, wobei zu beachten ist, daß die Tabelle "Aufnahmen" die Zwischentabelle zwischen "Werke" und "Tonträger" ist.

Frage 1: Was meint ihr? Ist das so richtig im Sinne eines Datenbankmodells in Normalform?

Frage 2: Ich habe diese Lösung so aus dem Bauch heraus gefunden. Wie würden die dazugehörigen Sätze (lt. Anweisung von Astern) lauten?

Frage 3: Wie könnte man so ein Konstrukt in Formularen umsetzen? Ich fürchte, daß diese Umsetzung auch recht kompliziert ist.

Vielen Dank!
Karl-Heinz



Beziehungen-Probe-02.gif
 Beschreibung:
Beziehungen Werke-Werkgruppen-Aufnahmen
 Dateigröße:  10.44 KB
 Angeschaut:  1429 mal

Beziehungen-Probe-02.gif


astern
Datenmodell-Missionar


Verfasst am:
21. Mai 2010, 22:47
Rufname: Andreas
Wohnort: Rastede


AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank - AW: Datenbankmodell f. CD-Datenbank

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       Version: Office 97

Hallo!
Ich habe hier noch eine Antwort auf Dein Posting vom 19.:
Da ich mit meinem Access 2007 keine 97'er-Dateien erzeugen kann, schicke ich Dir nur Bilder - Du musst das dann bei Dir nachvollziehen.

Also:
Du hattest in tblWerk_Werk die Werkgruppe als ihren eigenen Bestandteil (Also werk_id_f1=2 UND werk_id_f2=2.) Das kann nicht sein. Ich habe das mal rausgenommen und die Abfrage neu erstellt:
Code:
SELECT DISTINCT A_Werke.WTitel, A_Werke_1.WTitel
FROM   (A_Werke
        INNER JOIN A_Aufnahmen
        ON A_Werke.WID = A_Aufnahmen.WID_F)
       LEFT JOIN (A_Werk_Werk
                  LEFT JOIN A_Werke AS A_Werke_1
                  ON A_Werk_Werk.werk_id_fg = A_Werke_1.WID)
       ON A_Werke.WID = A_Werk_Werk.werk_id_fw;
Ist es das, was Du willst?
Ich habe werk_id_f1 und werk_id_f2 durch werk_id_fw (="Werk") und werk_id_fg (="Werkgruppe") ersetzt. Das macht die Unterscheidung zwischen den beiden Fremdschlüsseln leichter.

MfG
A*

_________________
1. Access-Gebot: Du sollst lange und gründlich über Dein Datenmodell nachdenken!
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CDDB-v02.jpg
 Beschreibung:
 Dateigröße:  165.36 KB
 Angeschaut:  1430 mal

CDDB-v02.jpg


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